Themen: Übergewicht/Adipositas und Abnehmen mit dem Magenband
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Es ist viel passiert!
Hallo mal wieder!
Ich bin wieder im Lande und sicher auch die nächsten Monate wieder mehr damit beschäftigt, was an der Website und dem Blog zu tun.
Den Sommer über bin ich überhaupt nicht dazu gekommen, weil sich so viel ereignet hat, aber der Reihe nach...
Zuletzt hatte ich ja noch von unserem Urlaub berichtet. In dem hatten wir in Ostfriesland ein Häuschen gemietet, zu dem ein Ruderboot gehört. Da oben im Norden auf den vielen Kanälen rumzuschippern, hat unglaublich viel Spaß gemacht und wir hatten mal so überlegt, wie schön es doch wäre, wenn man dauerhaft dort so ein kleines Böötchen haben könnte. Natürlich war das nur ein Traum.
Wieder zuhause, ließ uns dieser Traum aber nicht wirklich wieder los und so haben wir überlegt, ob es Sinn machen würde, wenn wir beide einen Bootsführerschein machen und uns dann wenigstens Motorboote chartern könnten. Um zu testen, ob Motorbootfahren uns überhaupt Freude macht, sind wir dann an einem schönen Junitag an die Ruhr gefahren.
Dort kann man, wenn schon keine Motorboote, so doch wenigstens Elektroboote leihen. In unserer laienhaften Unkenntnis dachten wir damals noch, das wäre in etwa vergleichbar mit Motorbootfahren!
Es machte auch Spaß, war aber nicht viel mehr, als stehen auf dem Wasser, 1,3 PS bringen nicht wirklich was. Wir kamen aber an einem superschönen Campingplatz vorbei, der auch Anlegestege hatte mit kleinen Böötchen und Yachten. Ich saß nur im Boot, schaute rüber und beneidete die Menschen, die dort in absoluter Idylle vor ihren Wohnwagen saßen und jederzeit mit ihren eigenen Booten losschippern konnten. "Was haben manche es doch gut", dachten wir uns nur!
Wieder daheim, machte ich mich per Internet auf die Suche nach Campingplätzen an der Ruhr mit Bootsstegen. Die nächsten Tage klapperte ich alle ab und stellte dabei fest, dass es an der Ruhr anscheinend nur einen Zeltplatz gibt, wo man eigene Boote festmachen kann!
Dennoch rief ich sofort dort an und staunte nicht schlecht, als man mir die Auskunft gab, dass tatsächlich noch sowohl Stellplätze, als auch ein Steg zu mieten seien!
Tja, und dann ging's los:
Erstmal stellten wir auf unserem sofort gemieteten Platz unser 20-m²-Zelt auf, dann kauften wir ein Boot (ein Ruder-/Motorboot mit 5 PS, das man noch führerscheinfrei fahren darf), quasi den halben Sommer dort verbracht, jede freie Minute waren wir auf dem Campingplatz oder auf dem Wasser!
Wir haben vor, uns einen alten Wohnwagen zu kaufen. Er ist aber 33 Jahre alt und einem schlechten Zustand. Dann müssen wir wohl renovieren ohne Ende, aber wir hätten eine trockene Bleibe. Die Wände von innen müssten mit Dekofolie überklebt werden, Gardinen, Polster und Vorhänge erneuert werden, ein neuer PVC müsste rein und nächstes Jahr würden wir dann den Wohnwagen von außen neu lackieren.
Wir sind von den anderen übrigens supernett aufgenommen worden und fühlen uns dort schon, als wären wir seit vielen Jahren dabei gewesen! Uns wurde Hilfe von allen Seiten angeboten, wir haben aber auch schon so manchen netten Abend oder Sonnennachmittag miteinander verbracht!
Zwei Frauen, mit denen ich mich dort angefreundet habe, haben mich dazu überredet, mir eine Nähmaschine zuzulegen und so kommt es, dass ich nun anfange nähen zu lernen, auch nicht schlecht. Auch das wollte ich eigentlich schon seit vielen Jahren!
Es war also ein Sommer, in dem sich einige Träume anfingen in Realität zu verwandeln, allerdings nicht ohne mein tatkräftiges Dazutun!
Bis bald, Eure Eistoerti
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